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Obwohl er Licht bringen soll, führt er ein Schattendasein“. Wegen dieses Zitats trafen sich am Samstag 12 Teilnehmer vom Fotoclub zu einem Blitz-Workshop mit dem Referenten Hans Hager, einem ehemaligen Mitglied im Eichstätter Fotoclub und Initiator der Fotoschule-Thurnau.
Bei ihm möchte ich mich an dieser Stelle auch im Namen der anderen Teilnehmer für den interessanten und erkenntnisreichen Tag rund um das Thema „Blitzen“ bedanken.
Während der Vormittag eher Lichtarten und Lichtführung „beleuchtete“ und die wichtigsten Einstellungen an der Kamera zu eingebautem Blitz und (aufgestecktem) Systemblitz erklärt wurden, diente der Nachmittag der praktischen Nutzung und Umsetzung. Mit einigen Trockenübungen wurden die Blitze, Fernsteuerungen und ihre Einstellungen erst im Warmen getestet, bevor es zu Eichstätter Dom und Weihnachtsmarkt ging, um die vorgestellten Blitzmethoden in ansprechende Bilder umzusetzen: Umgebungslicht+Blitz, Umgebungslicht +Blitz indirekt, Blitz indirekt, Blitz+Blitz indirekt, entfesselter Blitz+Blitz, Blitz+entfesselter Blitz indirekt – da waren bestimmt noch mehr Varianten dabei. Alles wurde ausprobiert und mit jedem weiteren Bild wurde das Ergebnis besser.
Na ja, vielleicht waren einige Schritte doch zu groß und man musste seine Einstellungen an Kamera und Blitz noch einmal neu überdenken. Am Ende des Tages war der Gebrauch der Geräte dann wesentlich vertrauter und die Ergebnisse konnten sich sehen lassen.
Ein erfolgreicher Tag



Die "Alten" erinnern sich sicher noch an die früher in den Bahnhofshallen platzierten Fotoboxen, die die Passbilder lieferten, und die "Jungen" kennen moderne Boxen vielleicht von Abibällen, Jubiläen, Hochzeiten oder ähnlichen Anlässen mit vielen Teilnehmern und (hoffentlich) ausgelassener Stimmung. Johannnes Traub beschrieb die von ihm eingesetzten Fotoboxen mit ihrer Technik, den programmgesteuerten Abläufen des Fotovorgangs (Posing, Fotoanzahl, Serien) und des Aufbaus mit Blitz, Drucker und Hintergrund. Detailfragen bitte an ihn richten.Interessant war dann das Verhalten der Teilnehmer vor der Box: Theaterreife Showeinlagen der rot/blonden "Fastzwillinge" oder auch der "gesetzte" Herr, der vielleicht Angst hatte, der Fotorahmen könne über ihm  zusammenbrechen?Später gab es noch eine Reihe Bilderschauen von der Maxhütte und vom Oberplalzwochenende mit der Wanderung an der Waldnaab, der Kappl und dem Wildtiergehege. Luchse können gut springen!Es war dann ein langer Abend mit vielen anregenden Themen geworden, als wir uns gegen 23 Uhr auf den Heimweg machten.Uwe Bergmann

Der Fotoausflug ins „Werksviertel“ in München fiel auf einen kühlen, nassen Tag. Diejenigen, die nicht unter Blende 8 fotografieren mögen, werden zufrieden sein, dass sie nicht mitgekommen sind, diejenigen, die keinen Regen und kalten Wind mögen, ebenso. Aber die Teilnehmer waren gegen Ende beim Treffen in der kleinen Kaffee-Bar mit ihrer Ausbeute ganz zufrieden.

Ich hätte zwar gerne noch einige Bilder mit Spiegelungen in den zahlreichen Pfützen gemacht, aber der feine Regen sorgte für zu unruhige Oberflächen. Also mussten die reich verglasten Häuserfronten dafür herhalten.

Den Abschluss bildete dann noch ein gemütliches Abendessen beim „Pauli“ in Ingolstadt.

Uwe Bergmann


Am vergangenen Wochenende waren 14 Mitglieder des Fotoclubs, teilweise mit Anhang, zu einer Fototour in den Steinwald in der nördlichen Oberpfalz aufgebrochen.
Das von Xaver Klausner und Marlies Meyer organisierte Programm bot ein weit gefächertes Programm.Bei sommerlichen Temperaturen gab es eine reiche Fotoausbeute von glühendem Mauerwerk im Sonnenuntergang an der Burgruine Weißenstein, mit einer überwältigenden Farbenpracht zwischen Wasser und Fels auf der Wanderung entlang der Waldnaab, fast schon kitschig blauem Himmel an der Wallfahrtskirche Kappl sowie einem aktionsreichen Wildpark Waldhaus Mehlmeisel mit durchs Wasser tobenden Wildschweinen und springenden Wildkatzen und Luchsen. Nur der Herr Rothirsch war da etwas phlegmatisch. Na ja, anstandshalber hat er doch auch mal geröhrt.



Letzten Samstag führte den Eichstätter Fojuttoclub eine Fotoexkursion in die Oberpfalz nach Sulzbach-Rosenberg. Ziel war das aufgelassene Stahlwerk der Maxhütte mit seinem weithin sichtbaren Hochofen und dem anschließenden Stahlwerk. Während der Hochofen noch relativ vollständig war und alle Funktionen erkennbar waren, hatte das Stahlwerk seinen Inhalt fast gänzlich verloren. Die riesige Hülle läßt nur erahnen, was alles an Maschinen dort stand. Mit 18 Teilnehmern an der Exkursion war es dann gar nicht so einfach, die großen Räume ohne Personen zu fotografieren


Nachdem wir das letzte Mal mitten im Zirkus gastierten, standen wir gestern am Rand des Bühnengeschehens.
Mit einer Bilderschau führte Gerd Löser uns durch über dreißig Jahre Bühnenfotografie – von der SW-Film-Vergangenheit mit kurzen Abstechern zum Farbfilm bis zur aktuellen Digitalbild-Gegenwart.
Anhand von Bildern aus Jazz-Festivals vornehmlich kleinerer Bühnen beschrieb er anschaulich das Problem der Beleuchtung von Bühne und Protagonisten, die Möglichkeiten, Bewegungen der Musiker zu erkennen und vorauszuahnen, um den richtigen Moment für die Aufnahme zu erfassen, typische Haltungen und Bewegungen und Gesichtsausdrücke einzufangen.

Eingeflochten in beeindruckende Künstlerportraits flocht Gerd Löser in seiner unnachahmlichen Art Anekdoten der jeweiligen Künstler und lebendige Kommentare der Aufnahmesituationen ein. Es dauerte nicht lang und man meinte, neben ihm an der Bühne zu stehen.
Er berichtete aber auch, dass die sich wandelnde Musikszene es immer schwieriger macht, gute Fotos von einer Veranstaltung mitzubringen: Zeitbeschränkungen, zu viele Fotografen auf zu engem Raum, deshalb weniger Toleranz untereinander, schwer zu messendes LED-Licht, sich in Farborgien austobende Beleuchter und Manager, die die Fotografen immer mehr ins Abseits drücken.

In die gleiche Richtung zielten die Kommentare von Johannes Traub zu seinen Bühnenfotos, bei denen er den Schwerpunkt auf große Bühnen gelegt hatte. Dort wurde ein Effekt noch deutlicher erkennbar als bei den vorherigen Bildern. Zur Bühne schaut man immer hoch und bei einer großen Showbühne eines Popkonzerts zum Beispiel schaut man noch stärker „in die Nasenlöcher“ der Gesichter. Abhilfe kann dann mehr Distanz zur Bühne bringen und gleichzeitig ist dort weniger Gedränge. Man kann mehr Gesamtgeschehen der Show auf der Bühne aufnehmen und sogar die Zuschauer einbeziehen. Für Musikerportraits wird aber ein deutlich längeres Tele benötigt. Für Ballett und Theateraufführungen wird diese Sicht häufig eingesetzt. Von beiden Vortragenden gab es dazu einige schöne Beispiele.
Es gab leblaften Beifall für die beiden lebendigen Vorträge und insbesondere für das Video mit Jazz-Musikerportraits von Gerd Löser, bevor sich die Gespräche in kleinere Gruppen auflösten.