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Am vergangenen Wochenende waren 14 Mitglieder des Fotoclubs, teilweise mit Anhang, zu einer Fototour in den Steinwald in der nördlichen Oberpfalz aufgebrochen.
Das von Xaver Klausner und Marlies Meyer organisierte Programm bot ein weit gefächertes Programm.Bei sommerlichen Temperaturen gab es eine reiche Fotoausbeute von glühendem Mauerwerk im Sonnenuntergang an der Burgruine Weißenstein, mit einer überwältigenden Farbenpracht zwischen Wasser und Fels auf der Wanderung entlang der Waldnaab, fast schon kitschig blauem Himmel an der Wallfahrtskirche Kappl sowie einem aktionsreichen Wildpark Waldhaus Mehlmeisel mit durchs Wasser tobenden Wildschweinen und springenden Wildkatzen und Luchsen. Nur der Herr Rothirsch war da etwas phlegmatisch. Na ja, anstandshalber hat er doch auch mal geröhrt.



Letzten Samstag führte den Eichstätter Fojuttoclub eine Fotoexkursion in die Oberpfalz nach Sulzbach-Rosenberg. Ziel war das aufgelassene Stahlwerk der Maxhütte mit seinem weithin sichtbaren Hochofen und dem anschließenden Stahlwerk. Während der Hochofen noch relativ vollständig war und alle Funktionen erkennbar waren, hatte das Stahlwerk seinen Inhalt fast gänzlich verloren. Die riesige Hülle läßt nur erahnen, was alles an Maschinen dort stand. Mit 18 Teilnehmern an der Exkursion war es dann gar nicht so einfach, die großen Räume ohne Personen zu fotografieren


Nachdem wir das letzte Mal mitten im Zirkus gastierten, standen wir gestern am Rand des Bühnengeschehens.
Mit einer Bilderschau führte Gerd Löser uns durch über dreißig Jahre Bühnenfotografie – von der SW-Film-Vergangenheit mit kurzen Abstechern zum Farbfilm bis zur aktuellen Digitalbild-Gegenwart.
Anhand von Bildern aus Jazz-Festivals vornehmlich kleinerer Bühnen beschrieb er anschaulich das Problem der Beleuchtung von Bühne und Protagonisten, die Möglichkeiten, Bewegungen der Musiker zu erkennen und vorauszuahnen, um den richtigen Moment für die Aufnahme zu erfassen, typische Haltungen und Bewegungen und Gesichtsausdrücke einzufangen.

Eingeflochten in beeindruckende Künstlerportraits flocht Gerd Löser in seiner unnachahmlichen Art Anekdoten der jeweiligen Künstler und lebendige Kommentare der Aufnahmesituationen ein. Es dauerte nicht lang und man meinte, neben ihm an der Bühne zu stehen.
Er berichtete aber auch, dass die sich wandelnde Musikszene es immer schwieriger macht, gute Fotos von einer Veranstaltung mitzubringen: Zeitbeschränkungen, zu viele Fotografen auf zu engem Raum, deshalb weniger Toleranz untereinander, schwer zu messendes LED-Licht, sich in Farborgien austobende Beleuchter und Manager, die die Fotografen immer mehr ins Abseits drücken.

In die gleiche Richtung zielten die Kommentare von Johannes Traub zu seinen Bühnenfotos, bei denen er den Schwerpunkt auf große Bühnen gelegt hatte. Dort wurde ein Effekt noch deutlicher erkennbar als bei den vorherigen Bildern. Zur Bühne schaut man immer hoch und bei einer großen Showbühne eines Popkonzerts zum Beispiel schaut man noch stärker „in die Nasenlöcher“ der Gesichter. Abhilfe kann dann mehr Distanz zur Bühne bringen und gleichzeitig ist dort weniger Gedränge. Man kann mehr Gesamtgeschehen der Show auf der Bühne aufnehmen und sogar die Zuschauer einbeziehen. Für Musikerportraits wird aber ein deutlich längeres Tele benötigt. Für Ballett und Theateraufführungen wird diese Sicht häufig eingesetzt. Von beiden Vortragenden gab es dazu einige schöne Beispiele.
Es gab leblaften Beifall für die beiden lebendigen Vorträge und insbesondere für das Video mit Jazz-Musikerportraits von Gerd Löser, bevor sich die Gespräche in kleinere Gruppen auflösten.