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Es war wieder einmal ein langer Tag voll von neuen Erkenntnissen zum Thema Makrofotografie.
Was daran neu war? Makro, das ist doch einfach nur „Nah dran“. Es ist aber erstaunlich, wenn man erleben kann, wie „nah dran“ tatsächlich dran ist. Von Makroobjektiven, Auszugsverlängerungen wie Zwischenringen und Balgen bis zum Mikroskop war beim Workshop alles zum Ausprobieren aufgebaut. 16 Teilnehmer hatten an den verschiedenen Stationen von Frank Schmidt, Gisela und Martin Hetzer, Johannes Traub und Uwe Bergmann reichlich Gelegenheit, eine Vielfalt von Motiven und Fototechniken zu nutzen.

Eindrucksvoll war die Beleuchtung mit den Kaltlicht-Spotlichtern von Martin Hetzer, die die Dreidimensionalität einer Versteinerung betonten.

Das Dilemma der immer zu kleinen Schärfentiefe konnte durch Focusstacking veringert werden, dessen Technik in Kamera und Rechner von Johannes Traub und Birgit Vetter erklärt und vorgeführt wurde.

Interessant war der Vergleich der erforderlichen Rechenprogramme für das Stacking durch Birgit Vetter und Walter Huber.
Für das leibliche Wohl sorgten Marlies Mayer und ihre Schwester. Vielen Dank – hat gut geschmeckt.



Dunkel wars – nur ein paar Straßenlaternen brannten, als sich Fotoclubmitglieder zur Fotoaktion „Licht bei Lechner“ in Obereichstätt trafen. Gelb war dann auch nicht der Mond, sondern die Taschenlampen, die die stählernen Kunstwerke ausleuchteten.

Während Martin Hetzer für die Hintergrundbeleuchtung agierte (Kamera an! – Licht! – abdecken!) sorgte Birgit Vetter für die anschließende Lichterschau.

An dieser Stelle ein Dankeschön an Rafaela Egner für ihre Bilder

Aber auch ohne Lichterspiele konnte man eindrucksvolle Ausnahmen machen, denn der Stahl erstrahlte im Taschenlampenlicht in vielen schönen Farbschattierungen

Und über allem wachten die Sterne und sogar ein Spionagesatellit schaute mal kurz über die Bäume.






Letzten Samstag fand ein großer Workshop zum Thema „Bildaufbau“ im Fotoclub statt. Referent war zum wiederholten Mal Hans Hager, der uns sehr anschaulich und interessant die Grundbegriffe und „Werkzeuge“ für einen gelungenen Bildaufbau erklärte und mit vielen Beispielen vorführte.
Das begann beim Bildformat wie der Dynamik eines Hochformats oder der Ruhe eines Quadrates und führte zu den Gestaltungskräften von Bildelementen wie Punkt, Linien, Kreisen und Dreiecken.
Jetzt ist es vorbei mit dem „Kamera hoch und draufdrücken“. Da werde ich in Zukunft meine Kamera aufs Stativ stellen und das Bild komponieren müssen. Was so einfach erscheint beim nachträglichen Betrachten von Bildern, muss im Sucher erst einmal arangiert werden. Denn die Kunst eines guten Fotografen liegt darin, diese Werkzeuge beim Komponieren des Bildes bewusst einzusetzen, um die gewünschte Bildwirkung zu erzielen.
Also – was soll die Aussage meines Fotos sein?

Nach der Würstchen/Brezen/Brot-Verpflegung wurden an Hand von vielen Beispielbildern der Teilnehmer die eingesetzten Gestaltungsmittel definiert und diskutiert. Dabei konnten die Teilnehmer wieder einmal von der Expertise unseres weitauswärtigen Mitglieds Xaver Klaußner profitieren, der extra zu diesem Workshop angereist war – Schön dass Du dabei warst, Xaver!
Nach dem Workshop klang der lange Tag in kleinerer Runde bei Kaffee und Kuchen und später sogar Salat und Gegrilltem im Hetzerschen Garten aus.

Uwe Bergmann




Die Wanderung führte durch die Schwarzachklamm östlich von Feucht bei Nürnberg. Dort hat sich die namensgebende Schwarzach eine teilweise sehr enge und tiefe Schlucht im Sandstein gegraben.Es ging an und durch herrliche Fels-und Höhlungsformationen des Burgsandsteins, wo nicht nur kleine Kinder auf Felsen klettern.

Nach einer Brotzeit im großen Biergarten am Brückkanal (Aquädukt des Ludwigskanals über die Schwarzach) konnte man auf dem Rückweg insbesondere das nach dem jüngsten Regen besonders saftige Grün bewundern.

Die ganz Unermüdlichen fuhren nachmittags weiter zur Klosterruine Gnadenberg und schafften sogar noch einen kurzen Rundgang durch das angrenzende kleine Museum, bevor es schloss. Die mächtigen Ruinen der schon 1635 zerstörten Kirche boten dann jede Menge Fotomotive.

Da immer mehr und auch dunkle Wolken aufzogen, haben wir dann auf den Versuch „Ruine im Mondlicht“ verzichtet.





Unser letztes Treffen am Dienstag brachte wieder etwa zwanzig wissbegierige Clubmitglieder zusammen, die sich mit der technischen Seite der Fotografie beschäftigen wollten.
Johannes Traub und Birgit Vetter hatten einen Abend rund um die Objektivvielfalt am Beispiel des Nikon-Sortiments gestaltet und unter Anderem eine große Anzahl von Objektiven aufgebaut. Während im Hintergrund noch die Schilder mit den Spezifikationen standen, waren die Objektive schnell auf diverse Kameragehäuse der Teilnehmer zum Probieren geflanscht. Das obere Bild entstand mit 15mm Brennweite eines 14-24mm Superweitwinkelzooms. Das untere Bild
wurde mit 400mm Brennweite aufgenommen:

Und was war jetzt mit der Lochblende?
Ganz einfach – Man nehme … Alles schön mittig zusammenfügen und das Ergebnis:
Lochkamerabild (3,50 €) gegen 50mm Objektiv (270 €)

Und das Spiegelobjektiv? Dazu kommen wir vielleicht beim nächsten Mal.

Uwe Bergmann



Einladung zur Mitgliederversammlung des Eichstätter Fotoclubs
am Dienstag, 5. Februar 2019 um 19:30 Uhr
im Schützenhaus Eichstätt, Im Tiefen Tal 15, 85072 Eichstätt